Nach über 30 Jahren: Ingmar und Thorsten haben „Ja“ gesagt

Alle Gäste kamen für einen 60. Geburtstag. Gegangen sind sie von einer Hochzeit. Am 23. August 2026 haben sich Ingmar Laimer (rechts im Bild) und Thorsten Rausch (links im Bild) in Dorf Tirol das Ja-Wort gegeben – an dem Tag, an dem Ingmar 60 geworden ist, und an dem Ort, an dem für die beiden vor über 30 Jahren alles anfing. Niemand außerhalb eines sehr kleinen Kreises wusste davon. Bis 15 Uhr.
Wo alles anfing: Südtirol
Es gibt Orte, die tauchen im Leben von Menschen immer wieder auf. Für Ingmar und Thorsten ist das Südtirol. Dort haben sie sich vor über 30 Jahren kennengelernt, dort liegt Ingmars Heimat, dort lebt seine Familie.
Der Unterötzbauer in St. Peter oberhalb von Dorf Tirol ist einer dieser Rückkehrorte. Chef Toni ist mit Ingmar verwandt, der Hof ist seit Jahren Kooperationspartner vom Hof alla Cava. Wer schon einmal oben stand und über Meran geschaut hat, versteht ohne weitere Erklärung, warum es ausgerechnet dieser Fleck sein musste.
Südtirol steht schon im Namen unserer Location
Wer genau hinhört, merkt: Diese Hochzeit hat gar nicht in der Ferne stattgefunden. Sie hat da stattgefunden, wo der Hof alla Cava seinen Namen herhat.
„Alla Cava“ ist Italienisch und heißt „zum Steinbruch“ – eine Hommage an die Lage am angrenzenden Steinbruch. Dass der Name italienisch ist, ist kein Zufall: Ingmar ist gebürtiger Südtiroler, und Südtiroler wachsen zweisprachig auf, mit Deutsch und Italienisch. Ingmars Herkunft steht also seit jeher über der Einfahrt in Heidenrod. Am 23. August ist die ganze Gesellschaft einmal dorthin gefahren, wo dieser Name herkommt.
Ein Betrieb, zwei Geschäftszweige
Wer Hof alla Cava und Elektro Laimer kennt, kennt die beiden als Geschäftspartner. Elektrotechnik auf der einen Seite, Eventlocation auf der anderen – zwei Geschäftszweige unter einem Dach, ein Team, dieselben zwei Menschen, die alles zusammenhalten.
Was von außen nach einer klugen unternehmerischen Konstruktion aussieht, ist in Wahrheit etwas viel Einfacheres: Es ist gewachsen. Der Betrieb ist und bleibt Elektro Laimer. Der Hof alla Cava fing als Zusatzangebot für die Firmenkunden an, wurde zur eigenen Marke unter diesem Dach – und ist heute das gemeinsame Herzensprojekt der beiden. Zwei berufliche Welten, Bankwesen und Elektrohandwerk, Tradition und Innovation, sind hier zusammengekommen, weil zwei Leben zusammengekommen waren.
Der Betrieb ist nicht der Grund, warum die beiden ein Leben teilen. Er ist das Ergebnis davon.
Und noch etwas fällt auf: Am Hof alla Cava wird seit Jahren der schönste Tag anderer Leute ausgerichtet. Den eigenen haben Ingmar und Thorsten drei Jahrzehnte lang verschoben.
Ein Geburtstag als Tarnung
Die Einladung war eindeutig: Ingmar wird 60, wir fahren nach Südtirol, drei Tage, Team, Familie, Freunde, Wegbegleiter. Angereist ist eine ganze Gesellschaft – aus dem Rhein-Main-Gebiet, aus dem Taunus, aus Südtirol.
Was niemand wusste: Im Hintergrund lief seit Monaten eine vollständige Hochzeitsplanung durch Kathrin Wolf Hochzeiten. Es gab einen Ablaufplan bis auf die Viertelstunde, Absprachen mit Trauzeugen, Musik, Foto und Video, Küche und Hof. Und es gab eine erstaunliche Zahl von Menschen, die dichtgehalten haben, obwohl sie ständig mit Gästen sprachen, die keine Ahnung hatten.
Das Standesamtliche war schon am Freitag erledigt. Der Sonntag gehörte allen anderen.
15 Uhr: Der Moment, in dem alle es verstanden haben
Um 14 Uhr holte ein Shuttle die Gäste an der Kirche in Algund ab. Um 14.30 Uhr trafen alle am Unterötzbauer ein, empfangen von einem Walking Act. Man saß auf der Wiese, man plauderte, man wartete auf das, was man für eine Geburtstagsfeier hielt.
Dann bat Traurednerin Sophia gemeinsam mit den Trauzeugen alle, sich zu setzen und zusammenzurücken. Handys aus. Und dann kamen zwei Vespas.
Ingmar auf der einen, Thorsten auf der anderen, dazu Livemusik – und man konnte reihum in den Gesichtern sehen, wie es ankam. Erst Verwirrung. Dann Begreifen. Dann Tränen. Es ist selten, dass über 60 Menschen im selben Moment dasselbe verstehen.
Ein Apfelbaum aus zwei Heimaten
Das schönste Bild des Tages war kein Foto, sondern ein Ritual.
Ingmar und Thorsten haben während der Zeremonie einen Apfelbaum gepflanzt. Nicht in irgendeine Erde: in Erde aus dem Taunus und Erde aus Südtirol, zusammen in einen Topf. Zwei Heimaten, ein Baum. Dazwischen liegen rund 700 Kilometer und drei Jahrzehnte, in denen die beiden gelernt haben, beides zu sein – Südtirol und Taunus, Handwerk und Gastgeben, Elektro Laimer und Hof alla Cava.
Man muss das nicht erklären. Man hat es gesehen.
Die Traufrage kam von den Trauzeugen
Nach der freien Rede kam der ungewöhnlichste Programmpunkt: Die Traufrage haben nicht die Rednerin, sondern die drei Trauzeugen gestellt – Tanja, Tanja und Dominik.
Thorsten steckte Ingmar den Ring an. Ingmar steckte Thorsten den Ring an. Um 15.45 Uhr wurde angestoßen.
Sekt, Dinner, Feuer und eine Nacht, die keiner beenden wollte
Der Rest des Tages war das, was man sich wünscht, wenn man selbst seit Jahren Feste ausrichtet und einmal keines organisieren muss.
Sektempfang auf der Wiese bis in den Abend, Paar-Shooting und Gruppenfotos zwischendurch. Ab 18.30 Uhr Dinner, gekocht vom Unterötzbauer, dazu eine Ansprache des Brautpaars. Torte und Törtchen zum Dessert. Um 21 Uhr eine Feuershow über der Wiese, hoch über Meran. Ab 21.30 Uhr Party, eröffnet von den beiden. Um Mitternacht Snacks für alle, die noch standen.
Danke an alle, die das getragen haben
Eine Überraschung dieser Größe funktioniert nur, wenn sehr viele Menschen sie gemeinsam wollen – und monatelang nichts sagen. Diese Hochzeit hatte ein komplettes Team hinter sich, und jeder einzelne Beitrag hat gezählt.
- Hochzeitsplanung: Kathrin Wolf Hochzeiten – von der Einladungskarte bis zum Ablaufplan, der bis auf die Viertelstunde gestimmt hat
- Freie Trauung: Traurednerin Sophia, die den Moment der Auflösung ebenso getragen hat wie die Rede danach
- Trauzeugen: Tanja, Tanja und Dominik, die die Traufrage gestellt und ein Geheimnis über Monate gehütet haben
- Musik: Martin Perkmann als Sänger und DJ – jedes Lied der Zeremonie live gespielt, danach bis in die Nacht an den Reglern
- Foto und Video: Barbara, Irene und Alea, ab dem Getting ready am Vormittag bis zur Feuershow am Abend
- Walking Act und Feuershow: Christian und sein fünfköpfiges Team
- Location und Küche: die Familie vom Unterötzbauer in St. Peter, die Wiese, Buschenschank und Catering gestellt hat
- Torte: Tanja mit Hochzeitstorte und Törtchen zum Dessert
- Getting ready: das Kapellgut, wo der Tag um 11 Uhr in aller Ruhe begonnen hat
- Anreise: der Shuttle, der die Gäste ab 14 Uhr an der Kirche in Algund eingesammelt hat – ohne dass jemand ahnte, wohin es wirklich geht
Und danke an alle Gäste. Rund 56 Erwachsene und 8 Kinder sind für einen Geburtstag angereist und haben eine Hochzeit bekommen. Dass ihr das mitgetragen habt, mit allem, was daran hing, war das eigentliche Geschenk.
Zurück im Taunus
Am Hof alla Cava richten wir seit Jahren die schönsten Tage anderer Leute aus. Wir wissen, wie so ein Tag geht: wo die Technik hin muss, wann die Sonne steht, wie lange eine Rede dauern darf. Was wir nicht wussten, ist, wie sich das anfühlt, wenn man selbst vorne steht.
Jetzt wissen wir es. Und ehrlich gesagt: Es macht uns bei jeder Hochzeit, die hier künftig gefeiert wird, ein Stück besser.
Elektrotechnik und Eventlocation, zwei Geschäftszweige, ein Team. Und seit diesem Wochenende zwei Ehemänner. Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum – der Satz gilt hier schon lange. Am 23. August haben ihn zwei Menschen noch einmal wörtlich genommen.
Weitere Bilder und Videos folgen in den nächsten Tagen auf unseren Social Media Kanälen.
Hinweis: Der Hof alla Cava (Event- und Hochzeitslocation) ist eine Marke von Elektro Laimer – eurem Partner für Photovoltaikanlagen, Wallboxen, Energiemanagement-Systeme und vieles mehr.
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